Göttliche Lieder hören
Musik der Transformation hören
Tauche ein in die Geheimnisse der Musik und Klänge. Entdecke das, was du noch nie zuvor gekannt hast…
Lies die weisen Abschnitte darüber, warum Musik und geistliche Lieder dich und deine Liebsten nicht wirklich glücklich machen können.
“Jeder hat einen Funkeen Gottes, ein Stück Gottes. Oder besser gesagt, Sie sind dieses Stück Gottes in seinen Kinderschuhen. Das Zentrum Ihrer Aufmerksamkeit, wo Ihre Wahrnehmung herkommt, das Bewusstsein ist dieser Funke, Teilchen, Atman, Geist. Sie sind der aufmerksame Zeuge dessen, was mit dem Geist, den Gefühlen und dem Körper passiert. Aber bis Ihr Zeuge sich selbst erkannt und sich mit dem Geist, dem Gefühl, dem Körper identifiziert hat, ist er noch nicht erwacht, hat sich nicht von all dem getrennt. Und Ihre Aufgabe ist es, eine solche Lücke zwischen Ihnen und Ihrem Geist, Ihren Gefühlen und Ihrem Körper zu schaffen, oder besser gesagt, nicht Ihrem eigenen, sondern Ihnen zur vorübergehenden Nutzung von außen gegeben. Aber das ist schwierig, und der erste Schritt auf diesem Weg besteht darin, aus einem Funken eine Flamme entzünden zu lassen: die Flamme der Liebe, der Gnade, des Mitgefühls, der Reue, der Freude, des Glücks und anderer höherer Emotionen. Ihr Erwachen sollte durch Kultur unterstützt werden, das heißt durch Lieder, Gedichte, Literatur, Musik, Theater, Tempel und Gottesdienste. Erhabene Emotionen kommen nicht von alleine; sie müssen durch Kunstwerke, Religion, spirituelle Praktiken und die Verschmelzung mit der Natur kultiviert werden.
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Der Lehrer nahm sie mit in einen Raum, in dem sich bereits einige seiner Schüler befanden. Hier gab es eine Vielzahl an erstaunlichen Instrumenten: Maultrommeln, schamanische Trommeln, tibetische Röhren, Klangschalen, Glocken, Didgeridoos, Berimbaus und viele Instrumente, deren Namen Isabel überhaupt nicht kannte. „Hier komponiere ich die Musik des gesegneten Einflusses“, erklärte der Lehrer.

„Das ist besondere magische Musik, die in der Lage ist, die Menschen und die gesamte Welt zu verändern. Eine uralte Wissenschaft, die man Orphik nennt, lehrt uns, Absichten durch die Kunst zu verwirklichen, jedes beliebige Ziel zu erreichen und den Menschen die erhabensten Zustände zu übermitteln.“

Er nahm eine Maultrommel und begann darauf zu spielen. Erstaunlich bezaubernde Klänge erfüllten den gesamten Raum. Plötzlich begannen auch andere Instrumente zu klingen und den Lehrer zu begleiten. Die Anwesenden konnten nicht verstehen, was gerade geschah.

Jan war mit seinen Shaktis ebenso anwesend. Er konnte sehen, dass Engel hinabgestiegen waren und begannen, den Meister musikalisch zu begleiten. Raja und Bhagovati fingen an zu tanzen und Jan setzte sich, um zu meditieren. Die wunderbaren Klänge verbreiteten sich im ganzen Raum und Engel flogen in regenbogenfarbigem Glanz in ihm. Isabel wurde von dieser unbekannten Kraft angezogen.

Sie nahm eine Flöte und begann in dieser zauberhaften Symphonie der Klänge gemeinsam mit dem Lehrer zu spielen. Ihre Eltern erlaubten ihr nicht, in die Musikschule zu gehen. Ihr Vater hatte zu ihr gesagt: „Musiker kann niemand brauchen. Um auf einer Bühne zu stehen, muss man mit dem Producer schlafen. Ich werde dir das nicht erlauben! Du wirst als Buchhalterin arbeiten.“ „Was?! Aber das ist so langweilig“, widersprach seine Tochter. „Gewöhne dich daran. Das ganze Leben ist langweilig. So leben alle, es gibt für dich keinen Ausweg.“

Aber hier spielte sie nun und es floss von ganz allein aus ihr heraus, als ob sich in ihr irgendeine Gabe geöffnet hätte. Plötzlich hatte sie eine Vision. Sie tanzte in einem wunderschönen Sari in der Nähe von vergiebelten indischen Tempeln vor dem Meister, der in ihrer Nähe saß, einen Turban auf dem Kopf trug und Sitar spielte. „Was ist das?“, fragte sich Isabel. Jan sah ihre Gedanken und wusste, dass sie sich an ein früheres Leben erinnerte. Die bezaubernde Musik spielte weiter und führte die Anwesenden in den Zustand der Trance.

Nach Abschluss des Konzerts sprach sich Isabel aus, wie sie vom Vater missbraucht wurde. „Du bist beinahe zum Opfer des Erziehungsprozesses geworden.“, sagte der Lehrer. „Bedenke, wie viele begabte Kinder im Laufe ihrer Erziehung umkamen. Man muss um seine Selbstrealisierung kämpfen und sich durch alle Hindernisse hindurcharbeiten. Musik kann aufbauen, aber auch zerstören. Hast du in der Bibel gelesen, wie die Mauern von Jericho durch den Klang der Trompeten zerstört wurden? Schlangenbeschwörer richten ihre Tiere mit Hilfe von Musik ab. Eine sehr komplexe Musik kann über die Menschen egieren und kann ihnen großes Wissen übergeben, nicht aber für ihren Verstand, sondern für ihr Herz.“

„Ich habe ein Gedicht geschrieben, während ihr gespielt habt“, sagteKelty.
„Und ich habe eine Vision für mein zukünftiges Gemälde erhalten“, berichtete Antoine.

„Ihr seht“, sagte der Lehrer. „Die Musik des gesegneten Einflusses weckt die Kräfte und Talente, die im Menschen verborgen liegen. Die Kunst der Orphik liegt in der Vereinigung von sich selbst mit Gott, mit dem Egregor, mit der höheren Kraft. Dies geschieht, wenn im Gebet und in der Meditation die Glückseligkeit, die Muse und die Eingebung zu einem Menschen kommen, das ist die Energie der höchsten Ordnung und der göttlichen Inspiration. Manchmal muss man darauf

lange warten, wie fasten, Orte der Kraft besuchen und die Seele mit erhebenden Eindrücken nähren. Aber wenn die Sterne günstig stehen, so kommt die Erleuchtung und im Menschen entsteht ein schöpferisches Vorhaben, das durch ihn realisiert wird. Dieses Meisterwerk wird in sich die Kraft der Emotionen tragen, die während seiner Entstehung gespürt wurden und die Menschen mit der Höheren Macht, mit Gott verbinden. Die Orphik hilft, jede beliebige Absicht zu verwirklichen, da die Kunst das Verbindungsglied zwischen einer Idee, dem Vorhaben und der Welt ist. Sie verwandelt die Idee in eine Gestalt, erfüllt sie mit den Gefühlen und Emotionen der Zuschauer und Zuhörer. Dadurch wird diese Idee von einem Energiefeld umhüllt, welches ihre Verwirklichung zulässt und das Eindringen dieser Idee in den Verstand und die Herzen vieler Menschen bewirkt, deren gemeinsame Einstimmung bereits das Egregor-Feld geschaffen hat.

Das Theater ist eine Vereinigung aller Arten der Künste. Aus diesem Grunde waren die altertümlichen theaterlichen Mysterien eine großartige Möglichkeit, eine Idee zum Leben zu erwecken. Das Wichtigste ist, dass man alles, was man erschafft und all die Ideen, die durch einen hindurchfließen, Ernsthaftigkeit und Verantwortungsbewusstsein entgegenbringt. Tut man dies nicht, könnte man ein Monster erschaffen.

Lasst uns nun unsere eigene Musik komponieren“, schlug der Lehrer vor.
„Möge jeder jeweils das Instrument nehmen, das er am liebsten mag und mich begleiten.“

Die Anwesenden nahmen Instrumente und begannen, den Lehrer zu begleiten und obwohl nicht jeder im Musizieren geübt war, konnten sie sehen, dass genau vor ihren Augen schöpferische Fähigkeiten erwachten. Jan beobachtete das Geschehen und fühlte in sich, wie die erklingende Musik die Strömung der Energie seiner Aura harmonisierte und wie die energetischen Felder aller nwesenden zu einem gemeinsamen Schein zusammenfloßen, der wie Wellen Liebe und Harmonie in die Welt entsandte. Sie bekamen das Gefühl, dass, wenn sich jeder in diesem Moment etwas gewünscht hätte, dieser Wunsch sofort wahr werden würde.

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Isabel, Kelty, Inna und andere Schüler und Schülerinnen des Lehrers versammelten sich zu einem Unterricht über die Eröffnung des dritten Auges. Sie saßen in einem gemütlichen Saal vor einer riesigen Sri Yantra-Abbildung.

Es lief eine Musik, welche die Arbeit mit der Astralwelt unterstützte.
„Der Wald, die Natur, die Einsamkeit ist ein perfekter Ort für die Kommunikation mit der Astralwelt. Und es ist nützlich für den Traum, in Entfernung von der Erde zu sein, weil sie genauso wie der Körper die Wirkung der feinstofflichen Energien blockiert und verhindert, in die Astralwelt zu gelangen.“ Padmini schaltete einen Cd-Player ein und schon begann wunderbare Musik zu spielen. Während der Wiedergabe sprach manchmal eine überraschend starke Stimme: “Tynbura”.

„Diese Musik schrieb der Lehrer speziell für die Praxis der Träume und des Schamanismus.“, sagte Padmini. „Du bist wie Tynbura. Das ist der Geist der schamanischen Ekstase und der Verbindung mit der Astralwelt.“ Der Klang dieser außergewöhnlichen Musik erfüllte den Raum mit geheimnisvollen Empfindungen.
Energie kann auch schöpferisch sein.

So kann zum Beispiel der Rhythmus eines Rituals, wenn er in Resonanz mit inneren oder äußeren Prozessen tritt, auf diese einwirken – sie harmonisieren und etwa zur Heilung oder zu einem positiven Verlauf von Ereignissen führen. Der Rhythmus von Atemzügen, Mantras, Bewegungen und gleichzeitig ausgeführten spirituellen Praktiken ermöglicht es, tief auf das Wesen des Menschen einzuwirken – und eine sehr starke, positive Wirkung zu erzielen. Nicht umsonst griffen schon die alten Priester auf genau diese Methode zurück. „Können wir das lernen?“, fragte Jan mit großer Entschlossenheit. „Ja, natürlich, mein Freund. Dazu muss man lernen, den Rhythmus der Ereignisse, der Menschen, der Naturkräfte, der Geister und der Prozesse zu spüren – um mit ihnen in Resonanz zu treten und so auf sie einzuwirken. Ein Sinnbild dafür ist die Musik, in der der Rhythmus enthalten ist. Die Melodie wirkt auf die Emotionen, und die Worte – auf das intellektuelle Zentrum.“
„Ritual“ stammt von dem Wort „Rhythmus“, und es bringt Bewegung, Atmung, Sprache und Gedanken des Menschen in einen gemeinsamen Rhythmus.

Oft wird es unter Verwendung von Musik durchgeführt, denn gerade der Rhythmus ermöglicht es dem ganzen Wesen, in ein ganzheitliches, abgestimmtes Geschehen – einen Trancezustand – einzutreten.
Er stimmt den Menschen auf die äußeren Rhythmen der Natur ein: auf Tag und Nacht, auf die Mondphasen, auf die Aspekte der Planeten und Himmelskörper. All das ist von großer Bedeutung.
– In allen Religionen wird spezielle rituelle Musik verwendet, um einen veränderten Bewusstseinszustand zu erreichen. Einen Zustand, in dem dem Menschen die unsichtbare Welt der Götter und Engel offenbart wird. Aber heute ist das bereits vergessen. Es sind nur noch Mythen erhalten, wie die Sage von Orpheus, der allein mit Musik auf die Menschen einwirkte. Anscheinend öffnete er ihnen mit bloßer Musik die Tür zum Himmel. Aber das war überhaupt keine einfache Musik.

– Welche denn? – unterbrach Saosch ungeduldig.
– Magisch, mein Freund. Magisch, – lächelte der Kam geheimnisvoll.
– Und was ist das? Wodurch unterscheidet sie sich von der gewöhnlichen Musik, die wir jeden Tag im Radio hören?
– Dadurch, dass gewöhnliche Musik uns in oberflächliche Erfahrungen führt. Verstehst du, das ist, als würde ein Schiff auf seichtem Wasser fahren und kann niemals in den Ozean gelangen. Mal stößt es auf einen Felsen, mal zertrümmert es den Kiel an den Riffen. Und es hat einfach kein Glück, kann nicht in die offene Fahrt hinaus.

Saosch hörte dem Kam nachdenklich und aufmerksam zu, während er in den Händen Kiefernstäbe drehte.

– Wenn jedoch die menschliche Seele mit wahrer Musik, mit echter magischer Kunst in Berührung kommt, ist es so, als hätte der Kapitän eines Schiffes plötzlich die Fahrrinne in einem der Kanäle erkannt, die zum Ozean führen. Und er segelt durch diese Fahrrinne. Und dann gelangt er auf die offene Fahrt über die unendliche Weite.
– Diese Weite – ist das unsere Seele?
– Das ist alles. Und das, was die Menschen Seele nennen, ebenso wie das Unterbewusstsein und das Unbewusste. Wir Schamanen nennen diese Reise die Welt der Ahnen und Geister. Dort kommunizieren wir mit wem wir wollen, wo wir wollen und wann wir wollen.
– Toll! – sprang Saosch Yant vor Begeisterung auf. Er wirbelte durch die Höhle in einem freudigen Tanz.Der Alte beobachtete ihn eine Weile aufmerksam und lachte dann. So zustimmend. Warmherzig!
Nachdem er herumgelaufen und getanzt hatte, setzte sich Saosch wieder an seinen Platz.
– Sag, wirst du mich diese Kunst lehren? Damit auch ich die Seelen der Menschen auf so wundersame Reisen schicken kann?
– Natürlich! Natürlich, mein Freund. Du wirst es selbst lernen und es dann für die Menschen tun. Diese Musik wird auch dir selbst helfen.
„Wie sonst kann man höhere Zustände erfahren?“, fragte Eva plötzlich.

„Auf verschiedene Weise“, antwortete der Mann der Schriften und begann nach einer Pause aufzuzählen: „Zum Beispiel göttliche Gesänge singen, beten, passende Musik hören, Praktiken machen, gute Taten vollbringen, die Natur betrachten, Orte der Kraft besuchen. Dann werden wir die Kraft haben, die negativen Teile unseres „Ich“ zu besiegen.“
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Tilda